Siebmaschinen in Recyclinganlagen

Das stoffliche Recycling bezeichnet den Vorgang, bei dem aus nicht mehr benötigten Produkten (Abfall) ein Sekundärrohstoff wird. Da Recycling jedes Verwertungsverfahren bezeichnet, durch das Abfallmaterialien zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke in Recyclinganlagen aufbereitet werden, ist dies ein sehr weites Feld mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an die Trenntechnik.

Siebtechnologie für beste Recyclingergebnisse

Siebmaschinen gehören in den meisten Recyclingbetrieben zur Standardausrüstung dazu. Egal, ob für Altholz und Kompost, oder für Schlacke aus der Müllverbrennung, nur mithilfe geeigneter Siebmaschinen können verschiedene Abfallstoffe optimal aufbereitet werden. RHEWUM Siebmaschinen zeichnen sich durch ihre besondere Robustheit sowie eine gesteigerte Energieeffizienz bei gleichbleibend hoher Leistung und einem geringen Wartungsaufwand aus. Das spart nicht nur Kosten ein, sondern macht den eigenen Betrieb noch leistungsfähiger. 

Anwendungsbeispiel: Laminatabfälle wiederverwerten

Die zuverlässige Siebtechnologie von RHEWUM ist für einen Hersteller von Holzfußböden die beste Lösung zur Effizienzsteigerung. Denn die Schnittabfälle und das Sägemehl, die bei der Produktion anfallen, sind eine optimale Aufgabe, um die RHEWUM Siebmaschentypen WA und WAU zu kombinieren. Angetrieben von einem Unwuchtmotor ist das WAU-Prinzip bestens für mittlere Trennschnitte, wie dem hier verwendeten Trennschnitt von 10,0 mm, geeignet. Die Kleinantriebe haben die Kraft, genügend Schwingungen auf den dickeren Drahtdurchmesser eines solchen Netzes zu übertragen. Der Feinstaub unter 0,4 mm wurde mit den, von RHEWUM selbst entwickelten, elektromagnetischen Antrieben der WA bearbeitet. Durch eine hochfrequente Schlagleistenbewegung wird das Siebgut rechtwinkelig vom Siebgewebe abgeworfen - die Neigung des Gewebes ermöglicht den Transport des Siebgutes über das Sieb. Außerhalb des Siebgehäuses arbeiten robuste Elektromagnete, die die Schwingungen über Schwingachsen in das Siebgewebe übertragen. Durch die Elektromagnete werden auf dem Siebgewebe Beschleunigungen von 15 g und mehr erreicht. Mittels der Schlagleistenbewegung wird das RHEWUM Siebgewebe zu hochfrequenten Schwingungen angeregt. Bei der konstruierten Siebmaschine betrug die Breite der Siebe insgesamt 2,2 Meter, die Länge 6,0 Meter. Sie verarbeiten auf zwei Decks pro Sieb eine Förderleistung von 3 - 6 Tonnen pro Stunde für die genannten Trennschnitte von 10,0 Millimeter und 0,4 Millimeter. Bei einem vergleichsweisen geringen Schüttgut von 0,23 Kilogramm pro Liter ergibt sich ein Gesamtvolumen von mehr als 10 – 20 Kubikmeter pro Stunde und pro Sieb. 

Speziell für Anwendungen mit siebschwierigem Material entwickelte RHEWUM ein Bürstenreinigungssystem, das den Siebprozess unterstützt. Es handelt sich um eine Rundbürste, die nur bei statischen Maschinenkörpern verwendet werden kann. Sie ist eine weitere Ergänzung zum Reinigungszyklus, der die Siebfläche vor einer Verstopfung schützt und somit auch den Wirkungsgrad erhält. Die Bürste bewegt und dreht sich in programmierbaren Zyklen automatisch entlang der Siebfläche. Wird sie nicht benötigt, klappt sie sich automatisch hoch, um die wertvolle Sieboberfläche nicht zu blockieren. Neben der Effizienzsteigerung reduziert diese zusätzliche Funktion die notwendigen Arbeitsstunden für die manuelle Reinigung als auch die Lebenserwartung der Maschine.

Empfohlene Siebmaschinen für Recycling

RHEWUM WA

RHEWUM WA

Leistungsstarke Elektromagnete sorgen für saubere Trennungen bei 100 µm bis 2 mm

Erfahren Sie mehr
RHEWUM WAU

RHEWUM WAU

Wartungsarme Unwuchtmotoren erreichen zuverlässige Trennergebnisse bei 1 bis 10 mm

Erfahren Sie mehr