Siebmaschinen für Steine und Erde

Rund 80 Prozent der Steine- und Erden-Güter finden ihre Verwendung in der Bauwirtschaft, etwa 20 Prozent werden in die Chemie-, Stahl- oder Glasindustrie geliefert. Der mengenmäßig größte Anteil an der Gewinnung von Steinen und Erden entfällt auf die Rohstoffe Kies, Sand und Naturstein. In den letzten Jahren ist auch das Bauschuttrecycling ein aufstrebender Zweig der Steine- und Erden-Industrie geworden. Fast 100 Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe wie mineralische Bauabfälle oder Nebenprodukten aus industriellen Prozessen werden heute in der Baustoffindustrie eingesetzt. 

Einsatz von Siebmaschinen im Gewinnungsprozess

Die Herstellung von Steinen und Erden erfolgt meist nah am Vorkommen. Durch eine sprengende Gewinnung wird im Steinbruch das Rohmaterial erzeugt. Im Anschluss folgen die Aufbereitungsstufen Brechen bzw. Mahlen und das Absieben. Die Stufen des Siebens und Brechens können mehrfach durchlaufen werden bis eine Feinheit erreicht wird, die die nachgeschaltete Aufbereitung zum Endprodukt benötigt. Die Siebung von Steinen und Erden kann als Nass- oder Trockensiebung durchgeführt werden. Mit der Wahl der Abstufung der Siebanlage und der damit verbundenen Siebschnitte sollte der geringst mögliche Energieverbrauch angestrebt werden. 

Grobe Trennungen

Aufgrund ihrer robusten Bauweise findet die Linearschwingsiebmaschine RHEWUM UG ihr Einsatzgebiet vor allem im Steine- und Erdenbereich. Sie kann sowohl zur Trocken- als auch Nasssiebung (RHEWUM UGN) eingesetzt werden. Bei dieser Maschine wird das ganze Siebaggregat mittels Unwuchtmotor, Kardanwelle und oben angeordneten Unwuchtgetrieben zu einer Linearschwingung angeregt. Je nach Anwendungsfall kann die RHEWUM UG als Ein- oder Mehrdeckmaschine konstruiert werden, bei der verschiedenste Siebbeläge wie Stahlsiebgewebe, Polyurethan-Siebböden, Steckbodensysteme oder auch Roste eingesetzt werden können. Aufgabeleistungen zwischen 100 t/h und 1.000 t/h bei Trennungen von 3 mm bis 500 mm sind für diese Maschine kein Problem. Somit eignet sie sich hervorragend für die Klassierung von Steinen und stark abrasivem Material.

Trennungen im Mittelkornbereich

Eine optimale Trockensiebung von Steinen und Erden im Kornbereich von 1 bis 25 mm und Aufgabemengen ab 25 t/h pro Maschine garantiert auch die Doppelfrequenzsiebmaschine RHEWUM DF, bei der das Antriebsprinzip auf zwei Unwuchtmotoren mit verschiedenen Drehzahlen beruht. Einlaufseitig wird das Produkt mittels der großen Schwingweite aufgelockert, auslaufseitig bewirkt die hohe Frequenz des Motors mit einer höheren Beschleunigung eine präzise Absiebung auch von siebschwierigem Produkt. Unsere Kunden schätzen besonders die kontinuierliche Produktreinheit, die diese Siebmaschine selbst bei hohen Siebkapazitäten erreicht.

Feine Trennungen

Für feinere Trennungen, wie sie beispielsweise bei Dolomit gefordert sind, kommt bevorzugt das Vibrationssieb RHEWUM WAU zum Einsatz. Die hochpräzise Siebung wird durch eine direkte Erregung des Siebgewebes mittels wartungsarmer Unwuchtmotoren erreicht. Diese unmittelbare Schwingungsübertragung ist nicht nur äußerst energieeffizient, sondern ermöglicht auch hohe Beschleunigungen des Siebgutes, welche eine exakte Klassierung bewirken und damit höchste Produktreinheit erzielen. Zudem reduziert das statische Maschinengehäuse des Siebs den Verschleiß an Maschine und Gewebe, da keine Schubbewegung nötig ist.

Empfohlene Siebmaschinen für Steine und Erden

RHEWUM UG

RHEWUM UG

Robustes Linearschwingsieb für den Mittel- und Grobkornbereich bei hohen Aufgabeleistungen

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RHEWUM DF

RHEWUM DF

Siebmaschine mit doppeltfrequentem Antrieb für eine kontinuierliche Reinheit bei Trennungen von 1 - 25 mm

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RHEWUM WAU

RHEWUM WAU

Vibrationssieb mit hochfrequenter Schwingung für präzise Trennungen von feinen Steinen und Erden

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