Siebmaschinen zur Herstellung verschiedenster Sandkörnungen

Die Anwendungsmöglichkeiten für Sand sind nahezu unbegrenzt: egal, ob in der Herstellung von Keramik, in Glasfasern, in der Chemieindustrie, als Schleif- und Trennmitteln, als Gießereisand oder in der Bauindustrie. Jede dieser Anwendungen hat eine spezifische Zusammensetzung verschiedener chemischer und/oder natürlicher Komponenten, die genau eingehalten werden muss. Die hohe Genauigkeit der RHEWUM Siebmaschinen wird jedem Anwendungsfall gerecht.

Die Sande dieser Erde werden knapp. Vor allem für die Bauindustrie stellt das eine große Herausforderung dar. Denn die meisten Gebäude bestehen aus Beton, welcher wiederum zu 60 Prozent aus Sand besteht. Da es sich bei Sand um ein Naturprodukt handelt, sind die Eigenschaften des Sandes mitunter stark schwankend und damit die Anforderungen an die Siebmaschine sehr hoch. Sand für die Herstellung von Beton unterliegt einschlägigen Normen. So besitzen sie in der Regel eine Körnung zwischen 0 bis 2 mm, während Kiese oder Splitte zwischen 2 bis 8 mm liegen.

Optimale Klassierung von Sand

Bei dem Linearschwingsieb RHEWUM RIUS handelt es sich um eine robuste Siebmaschine für die mittleren und gröberen Trennungen bei ca. 2 bis 10 mm. Sie ist unempfindlich gegenüber Materialschwankungen und äußerst wartungsarm. Das Siebgewebe lässt sich in nur wenigen Minuten wechseln. Die zwei stabilen Unwuchtmotoren liegen außenhalb der Maschine und sind somit leicht für Einstellungen oder Reparaturen zugänglich.

Optimal zur Sandklassierung im Fein- bis Mittelkornbereich sowie von naturfeuchten Sanden eignet sich jedoch das direkt erregte Vibrationssieb RHEWUM WAU, angetrieben durch zahlreiche kleine Unwuchtmotoren. Diese Maschine bietet den Vorteil extrem hoher Beschleunigungen des Siebgewebes. Erreicht werden diese durch geringe Massen, die beschleunigt werden müssen. Statt wie bei Linearschwingsieben, die den gesamten Maschinenkörper in Bewegung setzen, bleibt das Maschinengehäuse bei diesem Bautyp statisch. Das bietet Vorteile bei der Trennung anspruchsvoller Materialien in Hinsicht auf Korngröße wie auch dem Freibleiben der Siebgewebe. Automatische, einstellbare Abreinigungsimpulse der Siebgewebe reduzieren zusätzlich Verstopfungen und vermeiden kostspielige Produktionsausfälle. 

Mit gleichen Vorteilen jedoch noch höheren, exorbitanten Beschleunigungen am Siebgewebe, schafft die Vibrationssiebmaschine RHEWUM WA durch Antriebe aus Elektromagneten anstatt Unwuchtmotoren noch präzisere und feinere Trennungen bis runter auf 100 µm.

Als optimale Lösung lässt sich eine Kombination der beiden Antriebsprinzipien in nur einer Maschine vereinen: die RHEWUM WA(U). Die gröbere Trennung erfolgt hierbei im Aufgeber mittels mitschwingenden Stangenrosten. Die mittelkörnigen Trennungen werden mittels direkt erregter Siebmaschinendecks mit Unwuchtmotor realisiert, eine einfache und kostengünstige Alternative zum Elektromagnetantrieb. Kritische Trennungen von unter 2 mm erfolgen unter Einsatz des Elektromagnetenantriebs. Eine Ausführung mit bis zu 5 Siebmaschinendecks kann problemlos realisiert werden.

Semistationäre Sandaufbereitung mit Siebmaschinen

Die Nutzbarmachung der Ressource Sand wird üblicherweise stationär betrieben. Dazu wird der Sand gewaschen und in entsprechende Kornklassen klassiert. Sollte die Ressource Sand nicht verfügbar sein, so können alternativ Kiese gebrochen und anschließend klassiert werden. Dies kann in einer semistationären Aufbereitung erfolgen. RHEWUM ist in der Lage, semistationäre Sandaufbereitungsanlagen mit erstklassigen Siebmaschinen wie dem Linearschwingsieb RHEWUM RIUS und dem Vibrationssieb WA(U) zu konzipieren und Sande direkt vor Ort im Steinbruch zu erzeugen. Ohne, dass diese vor der Verarbeitung erst über weite Strecken transportiert werden müssen. 

Semistationär bedeutet, dass der benötigte Sand in einer leichten Stahlkonstruktion erzeugt wird. Dies wird möglich durch die vorteilhafte Anordnung der benötigten Maschinen. Während der vermeintlich schwere Brecher vorteilhaft in Bodennähe angeordnet wird, werden für die anschließende Feinsiebung direkt erregte statische Siebmaschinen eingesetzt. Dies entlastet maßgeblich den Stahlbau und die Anlage kann zu einem späteren Zeitpunkt mühelos versetzt werden.

Empfohlene Siebmaschinen für Sand

RHEWUM RIUS

RHEWUM RIUS

Unkomplizierte Siebmaschine zur Klassierung von Sanden bei ca. 2 bis 10 mm

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RHEWUM WAU

RHEWUM WAU

Feine und mittlere Trennungen dank direkt erregtem Siebgewebe durch Unwuchtmotoren

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RHEWUM WA

RHEWUM WA

Elektromagnetantrieb ermöglicht präziseste Siebung von kritischen Trennungen im Feinstkornbereich

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